Wattwil, 22. September 2011 – Beginn einer neuen Ära im Luftblastexturieren, 6 Gründe sprechen dafür. Der Heberlein® TexJet-ATY steht für signifikante Laufzeitverlängerungen zwischen zwei Reinigungszyklen, höhere Geschwindigkeiten, gesteigerte Texturqualität, ein Prozessfenster von super fein bis grob, deutliche Verbesserung der Prozesszuverlässigkeit und eine bisher unerreicht kompakte Bauweise. Der aus TexHead und TexBody bestehende Heberlein® TexJet-ATY bricht mit Konventionen um neue Standards zu setzen.
Um den Faktor 2 bis über 10 verlängerte Laufzeit zwischen zwei Reinigungszyklen Der Heberlein® TexJet-ATY verlängert die Laufzeit zwischen zwei Reinigungszyklen. Eine Verdoppelung der Laufzeit hat sich bei allen Garntypen in der Praxis bestätigt. Bei PES rohweiss Garn und ATY Spinnpräparationen beträgt der Faktor bis über 10. Für Polyamide und spinngefärbte Garne verlängert sich die Laufzeit um das 2 bis 4-fache. Qualitätszunahme am Texturgarn Bei gängigen Texturiergeschwindigkeiten sind messbare Qualitätssteigerungen, von superfeinen bis zu groben Granen, möglich. Die Steigerung äussert sich in gleichmässig verteilten Schlingen und besserer Texturstabilität. Das Düsen-Programm ist mit allen gängigen ATY-Maschinen im Markt kompatibel. Der TexHead der nur als Einheit ausgetauscht wird, ersetzt den bisherigen JetCore (Düsenkern). Fixe Abstandseinstellungen zwischen Düse, Prallstift sowie Fadenführer reduzieren Abweichungen zwischen den einzelnen Stellen. Die unverrückbare Positionierung aller Schlüsselelemente reduziert die Streuung und erhöht die Zuverlässigkeit, was einen direkten Einfluss auf die Garnqualität hat.
Ausweitung des Prozessfensters Mit den erweiterten textilen Möglichkeiten können neu auch super feine Garne mit höheren Geschwindigkeiten mit deutlich geringerem Energieeinsatz hergestellt werden. Im feineren Titerbereich (70-150 den) gewinnen single- und parallel texturierte Garne an Stabilität und Geschwindigkeit. Bei technischen Garnen (1’000-2'500 den) sind wesentlich kompaktere Schlingenstrukturen erreichbar. Die der A-Serie entsprechenden TexHeads ermöglichen eine um bis zu 15% gesteigerte Überlieferung. Gesteigerte Prozess-Zuverlässigkeit bei einfacherem Handling Heberlein® TexJet-ATY Düsen sind bewusst hinsichtlich Titerbereich und Luftbedarf den bekannten und weitverbreiteten Düsenkernen der T, S und A-Serien zuordenbar. Unterschiedliche Einbauversionen (R/L) fallen weg. Zur Reinigung werden die kompletten TexHeads ins Ultraschallbad gelegt. Der Prallabstand zur Düse stellt sich automatisch mit dem TexHead Typen-Wechsel ein, dadurch sind die richtigen Einstellungen immer gewährleistet. Die kürzere Düsenbauweise erleichtert das Fadeneinziehen und das Hochfahren der Düse ist mit weniger Fadenbrüchen verbunden.
Geschwindigkeitssteigerungen Konstant hohe Texturqualität, hervorragende Stellengleichmässigkeit und stabiler Fadenlauf bei Geschwindigkeit von bis zu 1‘000 m/min. Anders gesagt, Steigerungen um 10-25% im Vergleich zu den A- und S-Düsen und 60-100% zu T-Düsen. Für feine, speziell geeignete Garne sind Grenzgeschwindigkeiten von 1’200-1'300 m/min erreichbar. Diese Geschwindigkeiten werden im Gegensatz zu früher ohne Veränderung oder zusätzliche Verfahrenselemente an der Maschine möglich. Grundvoraussetzung ist, dass die Maschine für diese hohen Geschwindigkeiten ausgelegt ist.
Schonung der Ressourcen Das langlebige Edelstahlgehäuse wiegt maximal 115 g, im Vergleich zum Vorgängermodell ist dass eine Gewichtsabnahme um 30 %. Im Fall des bis heute weitverbreiteten und nachgebauten Messinggehäuses satte 75%. Möglich wurde dies weitgehend dank überarbeiteter Düsengeometrie und in der Folge einer neuen Strömungsführung. Durch die Reduktion auf das Wesentliche erfolgt der bewusste Bruch mit Althergebrachtem. Oder anders gesagt, bilden über 30 Jahre Erfahrung in kundenbezogener Prozesstechnologie und fortwährende Investitionen in F&E die Grundsteine für eine Neubewertung des Luftblastexturierens.
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